WooCommerce Checkout Field Editor: Felder anpassen & Conversion steigern

WooCommerce Checkout Field Editor richtig nutzen: Felder anpassen, DSGVO-konform bleiben und Conversion steigern. Mit Plugins, Code-Snippets & KI-Strategie.

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Kevin Lücke
Co-Founder bei Qualimero
6. Januar 202618 Min. Lesezeit

Warum der Checkout über deinen WooCommerce-Erfolg entscheidet

Der Checkout ist der kritischste Punkt in deinem WooCommerce-Shop. Hier entscheidet sich, ob aus einem Besucher ein Kunde wird – oder ob er Teil der Statistik wird. Laut aktuellen Studien des Baymard Institute liegt die durchschnittliche Warenkorbabbruchrate bei über 70%. Weitere Analysen von Contentsquare und Woolentor bestätigen diese alarmierenden Zahlen. Ein Hauptgrund dafür? Ein zu langer, komplizierter Checkout-Prozess mit unnötigen Formularfeldern.

Viele Shop-Betreiber machen den Fehler, den Checkout mit Fragen zu überladen: Wie haben Sie uns gefunden?, Geburtsdatum, Hauttyp – doch jeder zusätzliche Klick kostet Umsatz. Wenn du deinen Shopware Checkout optimieren möchtest oder generell die Conversion in deinem Online-Shop steigern willst, ist der WooCommerce Checkout Field Editor ein unverzichtbares Werkzeug.

In diesem umfassenden Guide erfährst du nicht nur, wie du mit einem WooCommerce Checkout Field Editor deine Kasse technisch anpassen kannst, sondern auch, wie du dies strategisch tust, um die Conversion Rate zu maximieren und gleichzeitig DSGVO-konform zu bleiben. Wir werfen zudem einen Blick auf einen völlig neuen Ansatz: Warum du komplexe Datenabfragen lieber einer KI auf der Produktseite überlassen solltest, statt den Checkout zu verstopfen.

Die Wahrheit über Checkout-Abbrüche in Zahlen
70%+
Warenkorbabbruchrate

Durchschnittlicher Anteil aller Kunden, die den Kauf abbrechen

24%
Keine Gastbestellung

Brechen ab, wenn Kontoerstellung erforderlich ist

18%
Zu langer Checkout

Brechen wegen zu vieler Formularfelder ab

17%
Vertrauensmangel

Haben Sicherheitsbedenken bei der Zahlung

Der deutsche Kontext: Rechtliche Anforderungen verstehen

Bevor wir Felder löschen oder hinzufügen, müssen wir den Elefanten im Raum adressieren: Die besonderen Anforderungen des deutschen Marktes (DACH-Region). Ein US-amerikanisches Tutorial hilft dir hier oft nicht weiter, da es die strenge Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und die Besonderheiten von Plugins wie Germanized oder German Market ignoriert. Laut Trusted Shops und Proliance AI gelten in Deutschland besonders strenge Regeln für die Datenerhebung im E-Commerce.

Das Problem mit der Telefonnummer (DSGVO-Konflikt)

In vielen Standard-WooCommerce-Installationen ist das Feld Telefonnummer ein Pflichtfeld. Für den deutschen Markt ist das ein massives Problem. Nach dem Grundsatz der Datensparsamkeit (Art. 5 DSGVO) darfst du nur Daten erheben, die für die Vertragserfüllung zwingend notwendig sind. Die IT-Recht Kanzlei und der Webseitenmann haben hierzu ausführliche Analysen veröffentlicht.

  • B2C (Privatkunden): Benötigst du die Telefonnummer wirklich, um das Paket zu versenden? Meistens nicht. DHL und Co. kündigen Pakete per E-Mail an. Wenn du die Nummer als Pflichtfeld forderst, riskierst du Abmahnungen und verärgerst Kunden, die ihre Daten schützen wollen.
  • Speditionsware: Nur wenn eine telefonische Avisierung (Terminabsprache) durch die Spedition zwingend nötig ist, darf dieses Feld verpflichtend sein.

B2B vs. B2C: Die Firma-Falle vermeiden

Ein weiteres häufiges Ärgernis ist das Feld Firmenname. Wie Noptin analysiert hat, führt dieses Feld regelmäßig zu Verwirrung:

  • Privatkunden fühlen sich oft irritiert: Muss ich hier etwas eintragen? Ich kaufe doch privat.
  • Geschäftskunden benötigen dieses Feld zwingend für eine korrekte Rechnung (Vorsteuerabzug).

Ein statischer Checkout kann hier nicht differenzieren. Die Lösung liegt in einer dynamischen Anpassung: Das Feld Firma (und ggf. USt-ID) sollte idealerweise nur erscheinen oder zum Pflichtfeld werden, wenn der Kunde aktiv Ich bestelle als Firma auswählt. Genau hier kommt der Checkout Field Editor for WooCommerce ins Spiel – mit Conditional Logic in der Pro-Version.

Kompatibilität mit Germanized und German Market

In Deutschland nutzen fast alle professionellen Shops Plugins wie Germanized für WooCommerce oder German Market, um rechtssicher zu sein (Button-Lösung, AGB-Checkboxen, Streichpreise). Laut WordPress.org und WPList.net sind diese Plugins Standard in der DACH-Region.

Wenn du nun einen WooCommerce Checkout Field Editor installierst, musst du sicherstellen, dass dieser nicht die Anpassungen deiner Rechts-Plugins überschreibt:

  • Risiko: Ein schlecht programmiertes Field-Editor-Plugin könnte die Checkbox für AGB akzeptieren verschieben oder löschen – das wäre rechtlich fatal.
  • Lösung: Nutze etablierte Plugins (siehe nächster Abschnitt) oder saubere Code-Snippets, die die Hooks von WooCommerce respektieren.
Germanized Plugin Einstellungen im WooCommerce Checkout Field Editor

Methode A: Der schnelle Weg mit Plugins

Für Nutzer, die nicht programmieren möchten, sind Plugins die sicherste Wahl. Sie bieten visuelle Editoren (Drag & Drop), um Felder zu verschieben, umzubenennen oder zu löschen. Mit der richtigen KI im E-Commerce Strategie kannst du diese Tools optimal einsetzen.

Wir analysieren hier den Marktführer und die besten Alternativen für 2025.

Checkout Field Editor for WooCommerce (ThemeHigh)

Dieses Plugin ist der Platzhirsch mit über 500.000 aktiven Installationen laut ThemeHigh und Devnet.hr. Es ist der Standard, wenn man nach woocommerce checkout field editor oder checkout field editor for woocommerce sucht.

FeatureFree VersionPro Version (~49$)
Felder hinzufügen/löschenJa (Basis-Typen: Text, Select)Ja (24+ Typen: Dateiupload, Checkbox-Gruppen)
Felder bearbeitenLabel, Placeholder, CSS-KlassenErweiterte Validierung (Regex)
Pflichtfelder ändernJa (Required/Optional)Ja
Conditional LogicNeinJa (Feld X zeigen, wenn Produkt Y im Warenkorb)
Preis-FelderNeinJa (Zusatzkosten für Optionen)

Unsere Einschätzung: Für 90% aller Shops reicht die Free-Version völlig aus, um einfache Aufgaben zu erledigen (z.B. Adresszusatz entfernen oder Telefon optional machen). Die Pro-Version wird interessant, wenn du Conditional Logic brauchst – zum Beispiel: Zeige das Feld Lieferhinweis nur, wenn Versandart Express gewählt wurde.

Checkout Manager for WooCommerce (QuadLayers)

Eine starke Alternative, die oft etwas moderner im Interface wirkt. Laut WPWebify und WPBookster bietet dieses Plugin einige Vorteile:

  • Vorteil: Bietet bereits in der kostenlosen Version einige Features, die bei ThemeHigh kostenpflichtig sein können, und hat eine gute Integration für Datei-Uploads.
  • Nachteil: Kann bei sehr komplexen Setups mit vielen anderen Plugins (wie Germanized) manchmal zu Konflikten im Styling führen.

Flexible Checkout Fields (WP Desk)

Besonders beliebt in Europa. WP Desk ist laut WordPress.org bekannt für gute Kompatibilität mit Versand-Plugins:

  • Besonderheit: Sehr saubere UI und gute Dokumentation.
  • Empfehlung: Wenn du planst, später auch komplexe Versandregeln einzuführen, ist dieses Ökosystem einen Blick wert.

Methode B: Der Performance-Weg mit Code Snippets

Warum ein Plugin installieren, wenn fünf Zeilen Code reichen? Jedes Plugin lädt zusätzliche Skripte und CSS, was die Ladezeit (Page Speed) im Checkout minimal verschlechtern kann. Da wir wissen, dass jede Sekunde Ladezeit Conversion kostet, ist der Weg über die functions.php (in deinem Child-Theme!) oft der professionellere Ansatz.

Laut WPSlash, YouTube-Tutorials und LearnWoo sind die folgenden Snippets die am häufigsten verwendeten Anpassungen für WooCommerce Checkout Felder.

Szenario 1: Unnötige Felder entfernen

Die häufigsten Kandidaten für die Löschung sind Webseite (braucht niemand) und Adresszusatz (verwirrt oft). Wie SquareInternet zeigt, ist das Aufräumen der erste Schritt zur Optimierung:

```php /** Entfernt unnötige Felder aus dem WooCommerce Checkout / add_filter( 'woocommerce_checkout_fields' , 'custom_override_checkout_fields' ); function custom_override_checkout_fields( $fields ) { // Entfernt das Feld 'Firmenname' (Vorsicht bei B2B!) // unset($fields['billing']['billing_company']); // Entfernt das Feld 'Adresszusatz' (Address Line 2) unset($fields['billing']['billing_address_2']); // Entfernt das Feld 'Webseite' (falls vorhanden) // unset($fields['billing']['billing_website']); return $fields; } ```

Szenario 2: Telefonnummer optional machen

Anstatt das Feld zu löschen (was Probleme machen kann, falls ein Payment-Gateway es erwartet), machst du es einfach optional. Die Experten von Tyche Softwares, ConicSolutions und ThemelLocation empfehlen diesen Ansatz:

```php /** Macht das Telefon-Feld im Checkout optional / add_filter( 'woocommerce_billing_fields', 'make_phone_optional_in_checkout' ); function make_phone_optional_in_checkout( $fields ) { $fields['billing_phone']['required'] = false; return $fields; } ```

Szenario 3: Checkout für virtuelle Produkte vereinfachen

Wenn du E-Books oder Software verkaufst, brauchst du keine Lieferadresse. WooCommerce blendet Versand oft automatisch aus, aber die Rechnungsadresse bleibt lang. Laut WooCommerce.com ist dieser Code die Lösung:

```php add_filter( 'woocommerce_checkout_fields' , 'simplify_checkout_virtual' ); function simplify_checkout_virtual( $fields ) { // Prüfen, ob nur virtuelle Produkte im Warenkorb sind $only_virtual = true; foreach( WC()->cart->get_cart() as $cart_item ) { if ( ! $cart_item['data']->is_virtual() ) $only_virtual = false; } if( $only_virtual ) { unset($fields['billing']['billing_company']); unset($fields['billing']['billing_address_1']); unset($fields['billing']['billing_address_2']); unset($fields['billing']['billing_city']); unset($fields['billing']['billing_postcode']); unset($fields['billing']['billing_country']); unset($fields['billing']['billing_phone']); } return $fields; } ```

Code Snippet für WooCommerce Checkout Field Anpassung

Methode C: Der strategische Shift mit KI-Beratung

Hier liegt der eigentliche Hebel für 2025. Die meisten Shop-Betreiber nutzen den WooCommerce Checkout Field Editor, um Zusatzinformationen abzufragen:

  • Welchen Hauttyp haben Sie? (Kosmetik)
  • Welches Automodell fahren Sie? (Ersatzteile)
  • Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden? (Marketing)

Das ist ein strategischer Fehler.

Der Checkout ist der Point of Sale. Der Kunde hat die Kreditkarte in der Hand. Jede Frage, die ihn zum Nachdenken bringt (Hm, habe ich Mischhaut oder trockene Haut?), unterbricht den Kaufimpuls. Das Gehirn schaltet von Kaufen (emotional) auf Analysieren (rational) um – und bricht ab. Ein AI-Produktberater löst dieses Problem elegant.

Die Lösung: AI-Consultation vor dem Warenkorb

Anstatt den Checkout aufzublähen, solltest du diese Daten auf der Produktseite erheben – interaktiv und wertstiftend. Mit einer intelligenten KI-Produktberatung schaffst du ein besseres Kundenerlebnis.

Das Szenario: Stell dir vor, du verkaufst Premium-Hundefutter.

  • Alter Weg: Im Checkout ein Dropdown-Feld Hunderasse hinzufügen. Folge: Checkout wird länger, Kunde ist genervt.
  • Neuer AI-Weg: Auf der Produktseite gibt es einen AI Futter-Berater – einen virtueller Verkaufsberater. Der Kunde sagt der AI: Ich habe einen Labrador, 5 Jahre alt. Die AI empfiehlt das perfekte Produkt. Der Clou: Die AI speichert diese Info (Labrador) als Meta-Datum im Warenkorb-Objekt.

Das Ergebnis:

  1. Checkout bleibt sauber: Nur Name, Adresse, Zahlung. Maximale Conversion.
  2. Datenqualität steigt: Kunden geben Daten lieber im Beratungsgespräch preis als in einem bürokratischen Formular.
  3. Personalisierung: Du hast die Daten trotzdem für das Fulfillment oder spätere Marketing-Mails.

Dies erfordert keine komplexen Checkout-Plugins, sondern ein AI-Chat-Plugin oder ein Quiz-Plugin, das Daten an den WooCommerce Cart übergibt. Der Checkout Field Editor wird dann überflüssig für Marketing-Fragen und dient nur noch der reinen Adress-Optimierung. Wenn du verschiedene KI Produktberatung Anbieter vergleichen möchtest, findest du in unserem Vergleich die beste Lösung für deinen Shop.

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Wo gehören welche Daten hin? Die Entscheidungsmatrix

Um unsere Strategie zu verdeutlichen: Welches Feld gehört in den Checkout (via Field Editor) und welches auf die Produktseite (via AI/Quiz)? Diese Tabelle hilft dir bei der Entscheidung:

DatentypBeispielCheckout?Produktseite (AI)?Begründung
LogistikLieferadresse, PLZ✅ JA❌ NeinZwingend für Versand nötig
RechtlichesAGB, Alter (Alkohol)✅ JA❌ NeinMuss beim Vertragsabschluss bestätigt werden
PräferenzT-Shirt Größe, Farbe❌ Nein✅ JAGehört zur Produktauswahl (Variante)
BeratungHauttyp, Haustierart❌ NEIN!✅ JAStört den Kaufabschluss – besser als Service vorab
MarketingWie gefunden?❌ NEIN!✅ JA (Post-Purchase)Frage dies auf der Danke-Seite, nicht davor!
TermineLieferdatum✅ JA❌ NeinLogistische Notwendigkeit (z.B. Blumenversand)

Diese strategische Aufteilung ist der Schlüssel zu höheren Conversion-Raten. Während du den Checkout mit dem WooCommerce Checkout Field Editor auf das Wesentliche reduzierst, übernimmt ein KI Kundenservice die komplexen Beratungsaufgaben.

Step-by-Step: Der perfekte deutsche Checkout 2025

Fassen wir alles zusammen. Wie sieht der ideale Checkout für einen deutschen Shop im Jahr 2025 aus?

5 Schritte zum optimierten deutschen Checkout
1
Basis-Setup prüfen

Installiere Germanized oder German Market. Stelle sicher, dass die Button-Lösung (*Kaufen* statt *Bestellen*) aktiv ist.

2
Felder radikal kürzen

Entferne billing_address_2 (Adresszusatz), billing_state (Bundesland) und billing_website. Setze billing_phone auf Optional.

3
Labels eindeutschen

Ändere schlecht übersetzte Labels: Statt *Ortsname* → *Stadt / Ort*, statt *Postleitzahl* → *PLZ* (kurz und bündig).

4
Vertrauenselemente platzieren

Nutze Hooks wie woocommerce_review_order_before_submit für Trust-Badges (Trusted Shops, TÜV, SSL) direkt über dem Kaufen-Button.

5
Gastbestellung ermöglichen

Aktiviere in WooCommerce: *Kunden erlauben, Bestellungen ohne Konto aufzugeben*. 24% brechen sonst ab!

Schritt 1: Basis-Setup mit Germanized prüfen

Installiere Germanized oder German Market. Stelle sicher, dass die Button-Lösung (Kaufen statt Bestellen) aktiv ist. Dies ist rechtlich in Deutschland vorgeschrieben.

Schritt 2: WooCommerce Checkout Felder anpassen

Hier setzt du den WooCommerce Checkout Field Editor ein:

  • Entfernen: billing_address_2 (Adresszusatz), billing_state (Bundesland – in DE meist irrelevant für den Versand, da PLZ reicht), billing_website.
  • Anpassen: billing_phone auf Optional setzen (oder ausblenden bei reinem B2C).

Schritt 3: Labels für deutsche Kunden optimieren

Manche Themes übersetzen schlecht. Ändere Labels für mehr Klarheit:

  • Statt OrtsnameStadt / Ort
  • Statt PostleitzahlPLZ (kurz und bündig)
  • Statt Bundesland/Kanton → komplett ausblenden (in DE unnötig)

Schritt 4: Vertrauenselemente strategisch platzieren

Nutze Hooks (z.B. woocommerce_review_order_before_submit), um direkt über dem Kaufen-Button Trust-Badges (Trusted Shops, TÜV, SSL) oder Hinweise wie Kostenloser Rückversand einzublenden. Laut Codexpert.io reduziert das die letzte Kaufhürde signifikant.

Schritt 5: Gastbestellung unbedingt ermöglichen

Zwinge Kunden nicht zur Registrierung. Laut Shopify und AmraandElma brechen 24% der Nutzer ab, wenn sie ein Konto erstellen müssen. Aktiviere in WooCommerce unter Einstellungen > Konten & Datenschutz: Kunden erlauben, Bestellungen ohne Konto aufzugeben.

Anatomie eines optimierten deutschen WooCommerce Checkouts

Troubleshooting: Häufige Probleme beim Field Editor

Selbst mit den besten Plugins oder Code-Snippets kann es zu Problemen kommen. Laut FunnelKit sind dies die häufigsten Fehlerquellen:

Änderungen werden nicht angezeigt

Oft liegt es am Caching. Leere deinen Browser-Cache und den Cache von Plugins wie WP Rocket. Prüfe auch, ob dein Theme (z.B. Divi, Elementor) den Standard-Checkout überschreibt und eigene Einstellungen für Felder hat.

Konflikte mit anderen Plugins

Deaktiviere vorübergehend andere Plugins, um den Konflikt zu identifizieren. Besonders Payment-Gateways und Versand-Plugins können mit Checkout-Anpassungen kollidieren.

Mobile Darstellung fehlerhaft

Teste deinen Checkout unbedingt auf verschiedenen Mobilgeräten. Über 60% der E-Commerce-Käufe erfolgen mobil – ein fehlerhaftes Checkout-Formular kostet dich hier bares Geld.

Integration mit weiteren Shop-Systemen

Wenn du deinen WooCommerce-Shop professionell betreibst, ist die WooCommerce Lexoffice Anbindung ein wichtiger Baustein für automatisierte Buchhaltung. Die Checkout-Felder müssen dabei korrekt gemappt werden, damit alle Rechnungsdaten stimmen.

Planst du einen neuen Shop? Unser Guide zum WooCommerce Shop erstellen zeigt dir, wie du von Anfang an die richtige Checkout-Strategie implementierst.

Für Shopware-Nutzer haben wir übrigens einen separaten Guide zum Shopware Kundensupport erstellt, der ähnliche Optimierungsstrategien für das Shopware-Ökosystem behandelt.

Fazit: Weniger Felder, mehr Umsatz

Die Anpassung der WooCommerce Checkout-Felder ist kein rein kosmetischer Eingriff – es ist eine Operation am offenen Herzen deines Umsatzes. Tools wie der Checkout Field Editor for WooCommerce von ThemeHigh machen es technisch einfach, aber die Kunst liegt in der Reduktion.

Der wichtigste Paradigmenwechsel für 2025: Nutze den Checkout ausschließlich für das, wofür er gedacht ist – den Kaufabschluss. Alle Beratungsfragen, Präferenzabfragen und Marketing-Datenerhebungen gehören auf die Produktseite – idealerweise betreut von einem intelligenten AI-Berater, der das Gespräch führt, während der Kunde noch am Browsen ist.

Mit der richtigen KI Produktberatung Strategie entlastest du nicht nur deinen Checkout, sondern schaffst gleichzeitig ein personalisiertes Einkaufserlebnis, das Kunden begeistert und zum Kauf motiviert.

  1. Audit: Geh deinen eigenen Checkout mobil durch. Wo stockst du?
  2. Recht: Prüfe, ob Telefonnummer und Firmenname DSGVO-konform gehandhabt werden (Optional vs. Pflicht).
  3. Code vs. Plugin: Entscheide dich. Wenn du nur 2 Felder löschen willst, nimm den Code-Schnipsel.
  4. AI-Strategie: Überlege, welche Abfragen du aus dem Checkout verbannen und in eine intelligente Produktberatung vorlagern kannst.

Ein schlanker Checkout ist der beste Verkäufer. Räume ihm den Weg frei.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Nein, bzw. technisch riskant. Auch wenn du nur nach Deutschland lieferst, benötigen Payment-Provider (PayPal, Kreditkarten) das Land für den Abgleich der Rechnungsadresse (Fraud Protection) und für die korrekte Steuerberechnung (Steuersatz am Lieferort). Entferne dieses Feld niemals komplett.

Ja, das geht mit der Pro-Version von Plugins wie ThemeHigh Checkout Field Editor oder Flexible Checkout Fields. Beispiel: Das Feld Abstellgenehmigung erscheint nur, wenn der Kunde Standardversand wählt, nicht bei Filialabholung. Diese Conditional Logic ist ein Game-Changer für komplexe Shops.

Oft liegt es am Caching. Leere deinen Browser-Cache und den Cache von Plugins wie WP Rocket. Prüfe auch, ob dein Theme (z.B. Divi, Elementor) den Standard-Checkout überschreibt und eigene Einstellungen für Felder hat. Bei Page-Builder-Themes musst du oft in den Theme-Einstellungen suchen.

Für die meisten deutschen Shops empfehlen wir den ThemeHigh Checkout Field Editor in der Free-Version, kombiniert mit Germanized für die rechtlichen Anforderungen. Die Pro-Version lohnt sich nur, wenn du Conditional Logic brauchst. Achte immer auf Kompatibilität mit deinem Rechts-Plugin.

Ein optimierter B2C-Checkout sollte maximal 7-8 Felder haben: Vorname, Nachname, E-Mail, Straße, PLZ, Stadt, Land und optional Telefon. Jedes zusätzliche Feld senkt die Conversion-Rate messbar. Für B2B kommen Firmenname und USt-ID hinzu – aber nur wenn der Kunde Als Firma bestellen wählt.

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