WhatsApp Newsletter Tool 2026: Der ultimative Guide für KI-Beratung

WhatsApp Newsletter Tool im Vergleich: Finde die beste Software für dein Business. Mit KI-Produktberatung zu mehr Conversions. Jetzt Guide lesen!

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Lasse Lung
CEO & Co-Founder bei Qualimero
6. Januar 202618 Min. Lesezeit

Der Kampf um die Aufmerksamkeit im Posteingang

Stell dir vor, du hättest einen Marketingkanal, in dem 98% deiner Nachrichten nicht nur zugestellt, sondern auch gelesen werden. Das ist keine Utopie, sondern die Realität von WhatsApp Marketing im Jahr 2025. Während E-Mail-Marketing mit Öffnungsraten von durchschnittlich 20% kämpft und oft im Spam-Ordner endet, landet WhatsApp direkt in der Hosentasche deiner Kunden – dort, wo auch Freunde und Familie sind. Laut Botpenguin und Trengo ist dieser direkte Zugang zum Kunden der entscheidende Wettbewerbsvorteil im modernen Marketing.

Doch diese enorme Aufmerksamkeit hat ihren Preis: Der Wettbewerb wächst. Immer mehr Unternehmen nutzen eine WhatsApp Newsletter Software, um ihre Kunden zu erreichen. Das Ergebnis? Der Posteingang der Nutzer füllt sich. Wer heute noch WhatsApp wie einen SMS-Verteiler nutzt – also plumpe Werbebotschaften ohne Mehrwert broadcasting betreibt –, wird schnell blockiert. Mit über 60 Millionen täglichen Nutzern allein in Deutschland ist WhatsApp der relevanteste Marketingkanal, den du nicht ignorieren darfst. Dies bestätigen auch Analysen von Superchat.

Das Problem: Die meisten WhatsApp Newsletter Anbieter konzentrieren sich technisch immer noch auf das reine Versenden. Sie optimieren den Klick auf den Link. Doch was passiert danach? Oft landet der Kunde auf einer statischen Webseite und bricht ab. Hier liegt das größte ungenutzte Potenzial – der Moment nach dem Klick wird von den meisten Tools komplett vernachlässigt.

Die Lösung: Die nächste Generation des WhatsApp Marketings findet im Chat statt. Es geht nicht mehr nur um den Newsletter-Versand, sondern um das, was darauf folgt: Die KI-gestützte Produktberatung. In diesem Artikel erfährst du nicht nur, welches WhatsApp Newsletter Tool das beste für deine Zwecke ist, sondern auch, wie du durch künstliche Intelligenz aus einem Newsletter einen echten Verkaufsberater machst. Wenn du bereits einen WhatsApp Business Guide gelesen hast, weißt du um die Grundlagen – jetzt gehen wir einen Schritt weiter.

WhatsApp vs. E-Mail Marketing: Die Zahlen sprechen für sich
98%
Öffnungsrate WhatsApp

Fast jede Nachricht wird gelesen

20%
Öffnungsrate E-Mail

Viele landen im Spam

60 Mio.
Tägliche Nutzer in DE

Größter Messenger-Kanal

30%
Höherer Warenkorbwert

Durch KI-Beratung möglich

Was ist ein WhatsApp Newsletter Tool eigentlich?

Bevor wir in den Vergleich der Anbieter einsteigen, müssen wir die Begrifflichkeiten klären. Viele Unternehmen verwechseln immer noch die private WhatsApp-Nutzung mit professionellem Marketing. Diese Unterscheidung ist jedoch entscheidend – nicht nur aus technischer Sicht, sondern vor allem aus rechtlicher Perspektive.

Definition: App vs. API – Die drei Wege

Es gibt technisch gesehen drei Wege, WhatsApp zu nutzen, aber nur einer ist für Newsletter geeignet. Wenn du WhatsApp Business einrichten möchtest, solltest du diese Unterschiede genau kennen:

  1. WhatsApp Private App: Für den privaten Gebrauch. Die Nutzung für Newsletter ist verboten und führt zur Sperrung der Nummer. Nicht DSGVO-konform.
  2. WhatsApp Business App: Eine kostenlose App für Kleinunternehmer wie den lokalen Friseur. Sie bietet Broadcast-Listen mit maximal 256 Empfängern, aber keine Automatisierung, keine Skalierbarkeit und ist datenschutzrechtlich in der EU hochproblematisch, da sie auf das Telefonbuch zugreift. Laut mprotect365 ist diese Variante für professionelles Marketing ungeeignet.
  3. WhatsApp Business API (Platform): Dies ist die Schnittstelle, die professionelle WhatsApp Newsletter Tools nutzen. Sie hat kein eigenes Interface, sondern wird über eine Software eines Drittanbieters (den sogenannten Business Solution Providern) bedient.

DSGVO-Konformität: Der entscheidende Faktor

In Deutschland ist das Thema Datenschutz (DSGVO) der wichtigste Grund für den Einsatz eines professionellen Tools. Die private App und die Business App synchronisieren Kontaktdaten – auch von Nicht-WhatsApp-Nutzern – mit US-Servern von Meta. Das ist ohne Einwilligung illegal, wie Sofortdatenschutz ausführlich dokumentiert.

Ein seriöses WhatsApp Newsletter Tool verhindert dies. Die Daten werden auf Servern des Anbieters – idealerweise in der EU – verarbeitet, und es findet keine automatische Synchronisation des gesamten Telefonbuchs statt. Zudem verwalten diese Tools das rechtlich zwingend notwendige Double-Opt-in, ohne das du in Deutschland keinen Newsletter versenden darfst. Chatarmin und Brevo bieten hier beispielhafte Compliance-Lösungen.

DSGVO-konforme WhatsApp Newsletter Architektur mit EU-Servern

Die Evolution: Vom Newsletter zum Conversational Commerce

Der Markt für Newsletter Tools WhatsApp hat sich rasant entwickelt. Um zu verstehen, warum du heute mehr als nur ein Versand-Tool brauchst, lohnt sich ein Blick auf die drei Evolutionsstufen. Diese Entwicklung zeigt auch, wie KI Chatbots im Kundenservice die gesamte Branche transformieren.

Stufe 1: Broadcasting – Der alte Weg

Dies ist der Status Quo vieler Unternehmen. Der Ansatz ist identisch zum E-Mail-Marketing:

  • Aktion: Unternehmen sendet Nachricht wie Sale: 20% auf alles!
  • Ziel: Kunde klickt auf Link
  • Medium: Einbahnstraße – Antworten der Kunden sind oft unerwünscht oder landen in einem Posteingang, der manuell abgearbeitet werden muss
  • Nachteil: Hohe Kosten pro Nachricht ohne Garantie auf Conversion

Stufe 2: FAQ-Automatisierung – Der Standard-Bot

Viele WhatsApp Newsletter Software-Lösungen bieten heute einfache Chatbots. Wenn ein Kunde auf den Newsletter antwortet mit einer Frage wie Wie teuer ist der Versand?, erkennt der Bot Schlüsselwörter wie Versand und schickt einen Textbaustein. Das Problem: Diese Bots sind starr. Sobald die Frage komplexer wird – etwa Welche Creme passt zu meiner Mischhaut im Winter? – scheitern sie kläglich. Das Ergebnis ist Frust beim Kunden und Abbruch des Kaufs, wie Brihaspatitech in einer Analyse zeigt. Eine Chatbot Arten Übersicht hilft dir, die Unterschiede besser zu verstehen.

Stufe 3: AI Product Consultation – Die Zukunft 2026

Hier differenzieren sich moderne Lösungen von klassischen Tools. Anstatt den Kunden auf die Webseite zu schicken, findet die Beratung direkt im Chat statt. Die Technologie basiert auf LLMs (Large Language Models) und KI-Agenten. Ein KI Chatbot im E-Commerce kann hier wahre Wunder wirken.

Szenario: Du sendest einen Newsletter zu einer neuen Laufschuh-Kollektion. Der Kunde antwortet: Ich laufe aber meistens auf Asphalt und habe Knieprobleme. Die KI versteht den Kontext – medizinisch und sportlich –, berät empathisch und schlägt im Chat das passende Modell mit Dämpfung vor. Der Newsletter wird zum Verkaufsgespräch. Laut AISensy und Exei.ai steigt die Conversion-Rate massiv, da die Hürde (Webseite suchen, Filter setzen) entfällt.

Der perfekte WhatsApp Funnel: Vom Newsletter zum Kauf
1
Newsletter versenden

Personalisierte Nachricht mit Gesprächsanlass statt reiner Werbung

2
Kunde antwortet

24-Stunden Service-Fenster öffnet sich – weitere Nachrichten kostenlos

3
KI berät aktiv

Produktempfehlungen basierend auf individuellen Bedürfnissen

4
Checkout im Chat

Kaufabschluss ohne Medienbruch direkt in WhatsApp

Top 7 WhatsApp Newsletter Tools in Deutschland

Der Markt an WhatsApp Newsletter Anbietern ist unübersichtlich geworden. Wir haben die relevantesten Tools für den deutschen Markt analysiert und kategorisiert. Die Wahl des richtigen Tools hängt stark von deinem Anwendungsfall ab – Support, Marketing oder KI-gestützte Beratung.

1. Qualimero AI – Der Spezialist für AI-Sales

Positionierung: Während andere Tools sich auf den Support oder den reinen Versand konzentrieren, verwandelt Qualimero AI WhatsApp in einen aktiven Verkaufsberater. Als moderner KI Chatbot geht die Lösung weit über einfache Automatisierung hinaus.

  • Best For: E-Commerce Brands und Unternehmen, die beratungsintensive Produkte verkaufen und hohe Warenkörbe erzielen wollen
  • USP: Echte KI-Produktberatung – die Software versteht nicht nur Keywords, sondern Verkaufspsychologie und führt den Kunden durch den Entscheidungsprozess
  • Vorteil: Maximale Ausnutzung der Marketing-Ausgaben, da jeder Newsletter-Reply in einen qualifizierten Lead verwandelt wird
  • Integration: Nahtlose Anbindung an bestehende Shopsysteme und CRMs

2. Charles – Der Pionier für High-End E-Commerce

Positionierung: Der Pionier im Conversational Commerce für High-End E-Commerce. Laut Superchat gehört Charles zu den etabliertesten Anbietern im Premium-Segment.

  • Pros: Sehr starke Integration in Shopsysteme wie Shopify und Klaviyo, exzellentes Interface für Agenten, bekannt für den Endless Aisle Ansatz
  • Cons: Sehr hochpreisig, kein Free-Trial, die Preisstruktur ist oft intransparent und richtet sich an Enterprise-Kunden mit großen Budgets
  • Best For: Große Fashion-Brands mit hohem Budget

3. Chatarmin – Der Klaviyo für WhatsApp

Positionierung: Der Klaviyo für WhatsApp-Herausforderer aus Österreich. Die Plattform hat sich besonders im deutschsprachigen E-Commerce-Markt einen Namen gemacht.

  • Pros: Extrem starker Flow-Builder für Automatisierungen, sehr gute Shopify-Integration, transparente Preise und Fokus auf E-Commerce-Marketing laut eigener Chatarmin-Dokumentation
  • Cons: Fokus liegt stark auf Flows (Wenn-Dann-Logik), weniger auf freier KI-Beratung im Vergleich zu spezialisierten AI-Tools
  • Best For: E-Commerce Marketer, die komplexe Automatisierungen lieben

4. Superchat – Die All-in-One Messaging Suite

Positionierung: Die All-in-One Messaging Suite für KMUs. Besonders für den Einsatz von KI im Kundenservice bietet Superchat solide Grundfunktionen.

  • Pros: Bündelt alle Kanäle wie WhatsApp, Instagram und E-Mail in einer Inbox, sehr benutzerfreundlich, faire und transparente Preise, bietet solide KI-Features für Zusammenfassungen und Antworten
  • Cons: Eher generalistisch aufgestellt für Support und lokale Unternehmen, weniger tiefgehende E-Commerce-Spezialfunktionen als Charles oder Chatarmin
  • Best For: Lokale Unternehmen, Dienstleister und KMUs, die Ordnung in ihre Kommunikation bringen wollen

5. HelloMateo – Made in Germany

Positionierung: Solide Lösung für den deutschen Mittelstand und lokale Dienstleister. Die Plattform betont besonders ihre deutsche Herkunft und DSGVO-Konformität, wie auf HelloMateo.de beschrieben.

  • Pros: DSGVO-konform mit Made in Germany-Siegel, gute Funktionen für Bewertungsmanagement wie Google Reviews per WhatsApp, einfacher Einstieg
  • Cons: Weniger Marketing-Automatisierungstiefe als die E-Commerce-Spezialisten
  • Best For: Autohäuser, Versicherungen, lokale Dienstleister

6. Brevo – Der E-Mail-Riese mit WhatsApp

Positionierung: Der E-Mail-Riese (ehemals Sendinblue), der jetzt auch WhatsApp kann.

  • Pros: Perfekt, wenn man E-Mail und WhatsApp aus einem Tool steuern will, günstiger Einstieg für bestehende Brevo-Nutzer
  • Cons: WhatsApp ist hier eher ein Add-on – die Funktionen sind basic im Vergleich zu spezialisierten WhatsApp Newsletter Software-Lösungen
  • Best For: Unternehmen, die bereits Brevo für E-Mail nutzen und WhatsApp mal testen wollen

7. Userlike – Fokus auf Kundenservice

Positionierung: Fokus auf Kundenservice und Live-Chat. Laut OMQ.ai ist Userlike besonders stark im Bereich Support-Automation.

  • Pros: Sehr starker Website-Chat, der nahtlos zu WhatsApp übergeht, hohe Datenschutzstandards
  • Cons: Der Fokus liegt klar auf Support (Helfen), nicht auf Marketing (Verkaufen) oder Newsletter-Kampagnen
  • Best For: Support-Teams, die WhatsApp als Service-Kanal anbieten wollen
ToolStärkeSchwächeBest ForPreis-Niveau
Qualimero AIKI-ProduktberatungFokus auf E-CommerceBeratungsintensive ProdukteProfessional
CharlesEnterprise-FeaturesHoher PreisGroße Fashion-BrandsEnterprise
ChatarminFlow-BuilderWenig freie KIE-Commerce MarketingProfessional
SuperchatAll-in-OneGeneralistischKMUs & LokaleEinstieg
HelloMateoMade in GermanyWenig AutomationDienstleisterEinstieg
BrevoMulti-ChannelBasic WhatsAppE-Mail-NutzerEinstieg
UserlikeLive-ChatKein MarketingSupport-TeamsProfessional
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Warum FAQ-Bots den Umsatz killen

Viele Unternehmen investieren in Newsletter Tools WhatsApp, sind dann aber enttäuscht von den Ergebnissen. Der Grund liegt oft nicht im Tool selbst, sondern in der Art der Automatisierung. Die Unterschiede zwischen KI-Chatbots im Marketing und simplen Keyword-Bots sind gravierend.

Das Problem mit Keyword-Bots

Klassische Chatbots basieren auf Entscheidungsbäumen. Hier ein typisches Beispiel, das die Limitationen verdeutlicht:

Kunde: Habt ihr das Hemd auch in einem helleren Blau, das zu einer beigen Hose passt?

Keyword-Bot: Erkennt Blau und Hose.

Antwort: Hier sind alle unsere blauen Hosen: [Link]

Ergebnis: Der Kunde fühlt sich missverstanden. Die Nuance (helleres Blau, passt zu) ging komplett verloren. Der Verkauf scheitert, und der Kunde ist frustriert. Diese Art der Interaktion schadet deiner Marke mehr, als sie nützt.

Der Vorteil von AI Agents mit LLMs

Moderne KI-Lösungen nutzen Large Language Models. Sie verstehen Kontext, Stimmung und Absicht – ein fundamentaler Unterschied zu regelbasierten Systemen. Der KI im Vertrieb ermöglicht völlig neue Ansätze:

AI Agent: Analysiert die Anfrage semantisch und versteht die eigentliche Intention.

Antwort: Das ist eine tolle Kombination! Zu einer beigen Hose empfehle ich unser Modell Sky Blue. Es ist heller als Navy und harmoniert perfekt mit Erdtönen. Soll ich dir ein Bild der Kombination schicken?

Ergebnis: Der Kunde fühlt sich beraten. Die Interaktion wirkt menschlich. Die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs steigt signifikant. Studien zeigen, dass personalisierte Empfehlungen durch KI den durchschnittlichen Warenkorbwert um bis zu 30% steigern können. Kunden erwarten heute keine Textbausteine mehr, sondern echte Lösungen für ihre individuellen Bedürfnisse.

Vergleich zwischen Keyword-Bot und KI-Agent bei Kundenanfragen
FeatureStandard Keyword-BotKI-Sales Agent
Massenversand✅ Ja✅ Ja
DSGVO-Konformität✅ Ja✅ Ja
AutomatisierungWenn-Dann-RegelnDynamische KI-Gespräche
Produktberatung❌ Nur Links✅ Aktive Beratung
Kontext-Verständnis❌ Keyword-basiert✅ Versteht Nuancen
Verkaufspsychologie❌ Nein✅ Trainiert
ZielKlick auf WebseiteKaufabschluss im Chat
Setup-AufwandMittel (Flows bauen)Gering (KI trainieren)

Consultation-First Newsletter Strategie aufsetzen

Wie setzt du das nun konkret um? Hier ist eine Blaupause für deine erste Kampagne mit einem modernen WhatsApp Newsletter Anbieter. Diese Strategie unterscheidet erfolgreiche von mittelmäßigen Kampagnen fundamental. Ein AI Produktberater Guide kann dir weitere Details liefern.

Schritt 1: Der Hook – Newsletter mit Gesprächsanlass

Sende keinen reinen Werbe-Flyer. Sende einen Gesprächsanlass, der zur Interaktion einlädt:

  • Schlecht: Neue Sommerkollektion ist da. Hier klicken.
  • Gut: Hey Anna, der Sommer kommt! ☀️ Wir haben 3 neue Looks für den Strandurlaub. Bist du eher der Typ Sportlich, Elegant oder Boho? Antworte einfach mit deinem Stil, und ich zeige dir, was passt.

Schritt 2: Der Prompt – Aktivierung zur Antwort

Das Ziel ist die Antwort (Reply). Warum ist das so wichtig? Es gibt zwei entscheidende Gründe:

  1. Kosten: Sobald der Kunde antwortet, öffnet sich ein 24-Stunden-Service-Fenster. Weitere Nachrichten in diesem Fenster sind oft günstiger oder kostenlos, wie Heltar und Omnichat bestätigen.
  2. Engagement: Eine Antwort ist ein viel stärkeres Signal als ein Klick. Der Kunde investiert Zeit und Aufmerksamkeit – das erhöht die Kaufwahrscheinlichkeit dramatisch.

Schritt 3: Der Handover – Die KI übernimmt

Sobald der Kunde Boho tippt, übernimmt die KI. Und hier zeigt sich der entscheidende Unterschied zu klassischen Tools. Die KI verhält sich wie ein echter Berater im Laden:

  • Sie schickt nicht nur einen Link, sondern führt ein echtes Beratungsgespräch
  • Sie fragt nach Details: Magst du eher Kleider oder Zweiteiler?
  • Sie berät personalisiert: Für Boho-Chic empfehle ich dieses Maxikleid mit Blumenprint...
  • Sie führt zum Checkout: Soll ich es dir in Größe M in den Warenkorb legen?

Wenn du einen KI Chatbot einführen möchtest, ist dieser Prozess der Schlüssel zum Erfolg. Die KI im Kundenservice lernt kontinuierlich aus jeder Interaktion.

Schritt 4: Der Loop – Daten intelligent nutzen

Die KI merkt sich: Anna mag Boho und trägt Größe M. Der nächste Newsletter an Anna wird nicht mehr generisch sein, sondern hochpersonalisiert: Hey Anna, passend zu deinem Boho-Kleid haben wir jetzt neue Sandalen... Diese Feedback-Schleife macht jeden weiteren Kontakt wertvoller – ein Aspekt, den die meisten Tools komplett ignorieren.

Consultation-First Newsletter Strategie in vier Schritten

Preise und Kosten: WhatsApp Marketing 2025/2026

Die Kosten für WhatsApp Newsletter Tools setzen sich aus zwei Bausteinen zusammen: Den Software-Gebühren und den Meta-Gebühren. Diese Unterscheidung ist wichtig, um die Gesamtkosten realistisch einzuschätzen.

Software-Kosten: Die Gebühr an den Anbieter

Hier zahlst du eine monatliche Grundgebühr für das Tool – also Dashboard, Flow-Builder und KI-Funktionen. Die Preisspannen variieren erheblich:

  • Einstieg: Ab ca. 50€ bis 100€ pro Monat bei Anbietern wie Superchat oder HelloMateo
  • Professional: 200€ bis 500€ pro Monat bei spezialisierten Tools wie Chatarmin
  • Enterprise: Ab 1000€ pro Monat bei Premium-Anbietern wie Charles

Meta-Kosten: Die Gebühren pro Nachricht

Meta hat das Preismodell 2025 angepasst und unterscheidet nun strikt nach Kategorien. Die offiziellen Preise findest du bei Facebook Business. Hier die Übersicht für Deutschland:

KategorieBeschreibungKosten ca. DE
MarketingNewsletter, Angebote, Kundenrückgewinnung~0,1131 € / Nachricht
UtilityTransaktionsnachrichten wie Versandstatus~0,0456 € / Nachricht
AuthenticationOTPs und Login-Codes~0,0636 € / Nachricht
ServiceVom Kunden initiierte UnterhaltungenKostenlos (24h Fenster)

Wenn du KI Firma Integration planst, solltest du diese Kostenstruktur von Anfang an berücksichtigen. Die richtige Strategie kann deine WhatsApp-Marketing-Kosten um 50% oder mehr reduzieren.

Fazit: Kaufe kein Tool – kaufe eine Strategie

Der Markt für WhatsApp Newsletter Software ist reif geworden. Es reicht 2026 nicht mehr aus, einfach nur dabei zu sein und Nachrichten zu versenden. Die Öffnungsraten sind zwar noch hoch, aber die Geduld der Nutzer sinkt rapide. Jede langweilige Broadcast-Nachricht bringt dich näher an den gefürchteten Blockieren-Button.

Wenn du nach einem WhatsApp Newsletter Anbieter suchst, stell dir die entscheidende Frage: Will ich einen weiteren Kanal, um meine Kunden anzuschreien? Oder will ich einen Kanal, um mit ihnen zu sprechen?

Die Gewinner der nächsten Jahre werden jene Marken sein, die WhatsApp als Consultation Channel begreifen. Tools wie Charles oder Chatarmin haben den Weg geebnet, aber spezialisierte KI-Lösungen gehen den entscheidenden Schritt weiter: Sie skalieren die persönliche Beratung, ohne dass du ein riesiges Team brauchst.

Unsere Empfehlung nach Anwendungsfall

  • Für reine Support-Cases: Schau dir Superchat oder Userlike an
  • Für komplexe E-Commerce Flows: Teste Chatarmin mit seinem starken Flow-Builder
  • Wenn du mehr Umsatz durch Beratung willst: Setze auf eine KI-First Lösung wie Qualimero AI

Starte noch heute. Der Posteingang deiner Kunden wartet – aber nur auf Nachrichten, die wirklich relevant sind. Die Technologie ist da, die Tools sind ausgereift, und die Kunden sind bereit für echte Gespräche statt Spam.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ja, aber nur über die WhatsApp Business API und mit ausdrücklichem Opt-in (Einwilligung) des Nutzers. Der Versand über private Handys ist für Unternehmen tabu. Du brauchst zwingend ein Double-Opt-in-Verfahren und einen professionellen Anbieter, der DSGVO-konform arbeitet.

In Deutschland musst du mit ca. 11 Cent pro Marketing-Nachricht an Meta rechnen, plus die monatliche Gebühr für deine Software. Service-Nachrichten (vom Kunden initiiert) sind im 24-Stunden-Fenster kostenlos – ein starker Anreiz für Dialog-Strategien.

Nein, die Zeiten der kostenlosen Broadcasts sind vorbei. Es gibt ein Freikontingent von 1.000 Service-Unterhaltungen pro Monat, aber das gilt nicht für Marketing-Newsletter. Für professionelles Marketing brauchst du Budget.

Für Shopify bieten Chatarmin und Charles sehr tiefe Integrationen. Wenn der Fokus auf KI-Beratung liegt, solltest du zusätzlich prüfen, ob das Tool Zugriff auf deinen Produktkatalog hat und kontextbasierte Empfehlungen ausspielen kann.

Die Business App ist kostenlos, aber auf 256 Empfänger pro Broadcast limitiert und datenschutzrechtlich problematisch. Die API hat keine eigene Oberfläche, ermöglicht aber unbegrenzten Versand, Automatisierung und ist DSGVO-konform – vorausgesetzt, du nutzt einen seriösen Anbieter.

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