Warum Transaktion allein nicht mehr reicht
Der B2B-E-Commerce befindet sich in einem radikalen Wandel. Noch vor wenigen Jahren war das Ziel eines Magento B2B-Shops klar definiert: Effizienz. Es ging darum, Fax-Bestellungen zu digitalisieren, Nachbestellungen zu automatisieren und kundenspezifische Preise abzubilden. Doch 2025 hat sich das Spielfeld grundlegend verändert.
Laut aktuellen Analysen von Gartner bevorzugen mittlerweile 75 % der B2B-Einkäufer eine vertriebsmitarbeiterfreie Einkaufserfahrung (Rep-Free Experience). Diese Erkenntnis wird auch durch Studien von 6sense bestätigt. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie keine Beratung wünschen. Im Gegenteil: Sie erwarten die Kompetenz eines erfahrenen Ingenieurs oder Vertrieblers – aber sofort, digital und rund um die Uhr.
Hier stoßen viele Standard-Implementierungen an ihre Grenzen. Die meisten Artikel über Magento B2B features listen lediglich technische Funktionen auf: Quick Order, Requisition Lists, Shared Catalogs. Das ist das Fundament, aber nicht mehr das Differenzierungsmerkmal. Wenn du mehr über KI im E-Commerce 2025 erfahren möchtest, lohnt sich ein tieferer Blick in die aktuellen Entwicklungen.
Dieser Artikel geht tiefer. Wir analysieren nicht nur die unverzichtbaren nativen Magento B2B-Funktionen, sondern zeigen auf, wie du die Lücke zwischen einem stummen Webshop und einer intelligenten, beratenden Verkaufsplattform schließt. Wir betrachten, wie KI die technische Beratung übernimmt und welche spezifischen Anforderungen der deutsche Markt (DACH) an dein System stellt.
Das B2B-Reifegrad-Modell: Wo steht dein Shop?
Um zu verstehen, wo dein Shop aktuell steht und wohin die Reise gehen muss, hilft ein Blick auf das B2B-Reifegrad-Modell. Die meisten Wettbewerber verharren auf Stufe 2. Dein Ziel muss Stufe 3 sein – und genau hier setzen die fortschrittlichen Magento B2B features in Kombination mit KI an.
Einfacher Katalog mit Preis und Verfügbarkeit, Warenkorb, Gastbestellung. Der Fokus liegt rein auf der Transaktion.
Firmenkonten, Schnellbestellung, Wiederbestelllisten. Transaktionseffizienz steht im Vordergrund – der aktuelle Standard.
KI-Verkaufsberater, Guided Selling, Agentic Commerce, prädiktive Beschaffung. Hier liegt die Zukunft der B2B-Differenzierung.
Die Visualisierung zeigt deutlich: Während Level 1 und 2 auf Effizienz und Selbstbedienung setzen, geht Level 3 einen entscheidenden Schritt weiter. Hier wird der Shop zum intelligenten Partner, der nicht nur Bestellungen abwickelt, sondern aktiv bei der Lösungsfindung unterstützt. Das Thema Shopware B2B Beratungslücke zeigt ähnliche Herausforderungen auch bei anderen Plattformen.
Die Big 5: Native Magento B2B-Funktionen (Must-Haves)
Bevor wir über KI und Automatisierung sprechen, muss das Fundament stehen. Adobe Commerce (ehemals Magento Commerce) bietet eine robuste Suite an nativen Funktionen, die für jeden B2B-Händler Table Stakes – also Mindestanforderung – sind. Ohne diese B2B features Magento wird dein Shop von professionellen Einkäufern nicht ernst genommen.
1. Firmenkonten & Hierarchiemanagement
Im B2B-Geschäft verkaufst du selten an eine Einzelperson, sondern an eine Organisation. Die native Funktion Company Accounts erlaubt es deinen Kunden, ihre Unternehmensstruktur im Frontend selbst abzubilden. Laut NetSolutions und The Transform Agency ist dies eine der wichtigsten Grundfunktionen für B2B-Shops.
- Funktionsweise: Ein Administrator auf Kundenseite kann Unterkonten für Mitarbeiter anlegen, Teams definieren und Hierarchien aufbauen.
- Rollen & Rechte: Es können granulare Berechtigungen vergeben werden. Darf der Lagerist bestellen oder nur Warenkörbe vorbereiten? Darf der Abteilungsleiter bis 5.000 € ohne Freigabe einkaufen?
- Mehrwert: Dies entlastet deinen Kundenservice massiv, da der Kunde seine Mitarbeiterverwaltung (z. B. bei Austritt eines Mitarbeiters) selbst übernimmt.
Die Selbstverwaltung durch Kunden reduziert laut Codilar Support-Anfragen erheblich und verbessert die Kundenzufriedenheit.
2. Individuelle Kataloge & Custom Pricing
In Deutschland ist es üblich, dass langjährige Geschäftspartner nicht die Listenpreise zahlen. Shared Catalogs sind das Herzstück der Magento B2B module für Preisdifferenzierung. Diese Funktion wird von Unified und Adobe selbst als zentrale B2B-Funktion hervorgehoben.
- Das Prinzip: Du pflegst einen Master-Katalog, erstellst aber virtuelle Sichten darauf.
- Anwendung: Kunde A sieht das volle Sortiment mit 10 % Rabatt. Kunde B sieht nur Ersatzteile für die Maschinen, die er tatsächlich gekauft hat, und das zu fest verhandelten Nettopreisen.
- Strategischer Vorteil: Du verhinderst, dass Kunden Produkte bestellen, die nicht kompatibel sind oder für die sie keine Zertifizierung besitzen.
3. Schnellbestellung & Requisition Lists
Professionelle Einkäufer shoppen nicht; sie beschaffen. Zeit ist hier der kritische Faktor. Wie Webkul dokumentiert, sind diese Funktionen entscheidend für die Akzeptanz bei Einkäufern.
- Quick Order: Ermöglicht die Eingabe von SKUs (Artikelnummern) und Mengen direkt in ein Formular oder den Upload einer CSV-Datei. Das System validiert die Verfügbarkeit in Echtzeit.
- Requisition Lists (Bedarfslisten): Im Gegensatz zu einer Wunschliste, aus der Artikel nach dem Kauf verschwinden, bleiben Artikel auf einer Bedarfsliste erhalten. Ideal für Verbrauchsmaterialien, die wöchentlich bestellt werden müssen (z. B. Schrauben, Handschuhe, Toner).

4. Angebotserstellung (Quote Management)
Der klassische deutsche B2B-Vertriebsweg Anruf -> Angebot per E-Mail -> Verhandlung -> Auftrag wird hier digitalisiert. MGT Commerce betont die Bedeutung dieser Funktion für den deutschen Markt.
- Workflow: Ein Kunde legt Waren in den Korb, klickt aber statt auf Kasse auf Angebot anfordern (Request a Quote). Er kann eine Notiz hinzufügen (z. B. Wir brauchen 50 Stück, was können Sie am Preis machen?).
- Backend: Dein Vertriebsteam sieht die Anfrage im Magento-Admin, kalkuliert einen Rabatt und sendet das Angebot zurück. Der Kunde sieht das neue Angebot im Portal und kann es per Klick in eine Bestellung umwandeln.
- Warum das wichtig ist: Es verhindert Medienbrüche. Die gesamte Verhandlungshistorie ist im System dokumentiert, nicht in den persönlichen E-Mail-Postfächern der Mitarbeiter.
5. ERP-Integration & Purchase Orders
Kein B2B-Shop ist eine Insel. Die Synchronisation mit dem ERP (z. B. SAP, Microsoft Dynamics, Sage) ist essenziell. Für deutsche Unternehmen, die eine Verkaufsprognose mit KI nutzen möchten, ist diese Integration besonders wichtig.
- Purchase Orders (PO): B2B-Kunden zahlen oft nicht sofort. Sie benötigen die Möglichkeit, ihre interne Bestellnummer (PO Number) einzugeben, damit die Rechnung später korrekt zugeordnet werden kann.
- Kreditlimits: Magento kann Kreditlimits verwalten (oft synchronisiert mit dem ERP). Überschreitet ein Kunde sein Limit, wird die Bestellung blockiert oder automatisch auf Vorkasse umgestellt.
der B2B-Einkäufer bevorzugen eine vertriebsmitarbeiterfreie Einkaufserfahrung
Marktanteil des Rechnungskaufs im deutschen B2B-E-Commerce
weniger Support-Tickets durch KI-gestützte technische Beratung
Der Missing Link: Von Transaktion zur Produktberatung
Die oben genannten Funktionen lösen das Problem der Transaktion. Sie lösen aber nicht das Problem der Selektion. Genau hier liegt die größte Chance für Differenzierung im B2B-E-Commerce.
Das Problem: Ich brauche eine Pumpe, aber welche?
Die Standard-Suche in Magento (und den meisten anderen Shopsystemen) ist exzellent darin, Produkte zu finden, wenn man die Artikelnummer kennt. Sie versagt jedoch oft, wenn der Kunde ein Problem hat, aber die Lösung (das Produkt) noch nicht kennt.
Diese Beratungslücke ist der Grund, warum viele B2B-Shops trotz technisch perfekter Umsetzung nicht die gewünschten Conversion-Raten erreichen. Das Thema KI Beratung im E-Commerce adressiert genau diese Herausforderung.
Die Lösung: KI-gestützte Produktberatung
Hier differenzierst du dich vom Wettbewerb. Statt nur Ähnliche Produkte anzuzeigen (Cross-Selling), integrierst du eine KI, die wie ein technischer Berater agiert. Der Unterschied zwischen einem simplen FAQ-Bot und einem echten KI-Consultant ist fundamental. Mehr dazu erfährst du im KI Produktfinder Vergleich.
| Feature | Standard Chatbot (Level 2) | KI-Consultant (Level 3) |
|---|---|---|
| Datenbasis | Statische Skripte & FAQ-Texte | Live-Produktkatalog (PIM), Tech-Datenblätter, Kompatibilitäts-Matrizen |
| Fähigkeit | Beantwortet: Wie sind die Lieferzeiten? | Beantwortet: Welches Ventil passt auf ein DN50 Rohr mit Säurebelastung? |
| Kontext | Vergisst den Kontext nach der Session | Kennt die gekauften Maschinen des Kunden (Installed Base) |
| Ergebnis | Link auf eine Kategorieseite | Legt das exakt passende Ersatzteil in den Warenkorb |
Praxis-Beispiel: Ein deutscher Maschinenbauer implementierte einen KI-Assistenten, der auf die technischen PDF-Datenblätter aller 50.000 Ersatzteile trainiert wurde. Kunden können nun Fragen stellen wie: Welches Drehmoment brauche ich für die Montage von Teil X?. Die KI liefert die Antwort und verlinkt das passende Werkzeug. Das Ergebnis: 40 % weniger Support-Tickets für triviale technische Fragen.
Wenn du wissen möchtest, wie du solche Assistenten erstellst, findest du eine detaillierte Anleitung im Artikel KI Verkaufsberater erstellen. Die KI Selling Revolution zeigt, wie Unternehmen bereits heute von dieser Technologie profitieren.

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Kostenlos startenSpezifische Anforderungen für den deutschen Markt
Viele Magento B2B module und Themes kommen aus den USA. Für den Erfolg in Deutschland, Österreich und der Schweiz musst du jedoch lokale Besonderheiten beachten. Der deutsche B2B-Markt ist konservativer, rechtlich strenger und anspruchsvoller in der Abwicklung.
1. Zahlungsmethoden: Die Dominanz der Rechnung
Während in den USA die Firmenkreditkarte dominiert, ist in Deutschland der Kauf auf Rechnung (Invoice) unangefochtene Nummer eins. Studien von Cross-Border Magazine und Ecommerce News EU zeigen, dass der Rechnungskauf im deutschen B2B-E-Commerce mit 27–44 % Marktanteil dominiert und die Abbruchrate im Checkout signifikant senkt.
- Herausforderung: Das Risiko liegt beim Händler.
- Lösung: Integration von Bonitätsprüfungen in Echtzeit (z. B. Creditreform, Schufa) direkt im Magento-Checkout oder Nutzung von B2B-Payment-Providern wie Billie oder Mondu, die das Ausfallrisiko übernehmen.
2. Rechtssicherheit & DSGVO (GDPR)
Deutschland hat mit die strengsten E-Commerce-Gesetze. Ein Standard-Magento-Shop ist out of the box oft nicht abmahnsicher. Die offizielle Adobe Dokumentation bietet hierzu Lösungsansätze, und auf GitHub findest du passende Module.
- Die Button-Lösung: Der Kaufen-Button muss eindeutig beschriftet sein (z. B. Zahlungspflichtig bestellen).
- Preisanzeige: Im B2B müssen Preise oft als zzgl. MwSt. und Versand gekennzeichnet sein. Spezielle Module wie German Market oder German Law helfen hier, die Steueranzeige und Versandkostenhinweise direkt am Preis zu platzieren.
- Datenschutz: Cookies und Tracking erfordern im B2B-Kontext (wo personenbezogene Daten von Mitarbeitern verarbeitet werden) saubere Consent-Management-Plattformen (CMP).
3. Logistik & Teillieferungen
Deutsche Einkäufer erwarten Präzision. Lieferung in 3-5 Tagen ist oft zu vage. Das Thema Shopware Kundenservice Wartezeiten zeigt, wie wichtig klare Kommunikation für die Kundenzufriedenheit ist.
- Exakte Verfügbarkeit: Anzeige des Lagerbestands in Echtzeit.
- Teillieferungen: Wenn von 100 Artikeln nur 80 da sind, muss der Kunde im Checkout wählen können: Alles zusammen warten oder Teillieferung sofort. Magento unterstützt dies nativ (Multi-Shipping), muss aber oft für die UX optimiert werden.
Advanced B2B Features: Module und Erweiterungen
Selbst die leistungsstarke Adobe Commerce Cloud deckt nicht jeden Nischenbedarf ab. Hier kommen spezialisierte Magento B2B module ins Spiel, die das System erweitern und anpassen.
1. PIM-Integration (Product Information Management)
Für technische Produkte reichen die Attribut-Felder in Magento oft nicht aus. Ein PIM (wie Akeneo oder Pimcore) ist für B2B-Shops fast Pflicht.
2. CPQ (Configure, Price, Quote)
Für hochkomplexe Produkte (z. B. konfigurierbare Gabelstapler oder Serverschränke) reicht der native Konfigurator nicht.
Erweiterung: CPQ-Module ermöglichen Abhängigkeitslogiken (z. B. Wenn Motor A gewählt wird, darf Getriebe B nicht gewählt werden). Dies verhindert Fehlbestellungen technischer Güter und reduziert kostspielige Retouren.
3. RMA (Return Merchandise Authorization)
Retouren sind im B2B komplex (Wiedereinlagerungsgebühren, Prüfung auf Beschädigung). Ein professionelles RMA-Modul erlaubt es Kunden, Retouren mit Fotos und Begründung im Portal anzumelden, bevor sie die Ware zurücksenden. Dies optimiert den Prozess und spart Zeit auf beiden Seiten.

Die Zukunft: Agentic Commerce & KI-Automatisierung
Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Ära: Agentic Commerce. Während wir heute noch über Menschen sprechen, die KI-Tools nutzen, werden bald KI-Agenten mit KI-Agenten handeln. Diese Entwicklung wird von The Paypers und Automation Alley analysiert und gilt als nächster großer Evolutionsschritt.
Was bedeutet das für deinen Magento-Shop?
- Maschinenlesbare Kataloge: In Zukunft wird nicht nur ein Mensch deinen Shop besuchen, sondern der KI-Einkaufs-Bot deines Kunden. Dein Shop muss APIs bereitstellen, die diesen Bots Preise und Verfügbarkeiten in Echtzeit liefern, ohne dass eine HTML-Seite geladen werden muss.
- Automatisierte Verhandlung: Stell dir vor, der Einkaufs-Bot des Kunden fragt an: Ich brauche 10.000 Einheiten bis Freitag. Mein Zielpreis ist X. Dein Verkaufs-Bot prüft Lagerbestand und Marge und antwortet in Millisekunden: Wir können 10.000 liefern, aber erst Montag zum Preis X. Oder 5.000 bis Freitag zum Preis Y.
- Prädiktive Nachbestellung: KI analysiert die Bestellhistorie des Kunden und schlägt proaktiv Warenkörbe vor, bevor das Lager des Kunden leer ist. Dies verwandelt den Shop von einem reaktiven Tool in einen proaktiven Partner.
Diese Entwicklung hat direkte Auswirkungen auf den KI im Vertrieb und bietet enorme Chancen für Unternehmen, die frühzeitig investieren. Auch das Thema KI im Personalwesen wird dadurch beeinflusst, da sich die Anforderungen an Vertriebsmitarbeiter fundamental ändern.
Der perfekte Magento B2B Tech Stack
Für eine erfolgreiche B2B-Implementierung brauchst du ein durchdachtes Ökosystem. Die einzelnen Komponenten müssen nahtlos zusammenarbeiten, um das volle Potenzial der Magento B2B features auszuschöpfen.
Magento als Transaktionsmotor für alle B2B-Prozesse, Company Accounts, Shared Catalogs und Quote Management.
ERP (z.B. SAP) für Logistik und Finanzen, PIM (z.B. Akeneo) für strukturierte Produktdaten und technische Attribute.
KI-Berater zwischen Kunde und Katalog, der Anfragen übersetzt und technische Beratung automatisiert.
Anbindung an Marktplätze und OCI/Punchout-Systeme der Kunden für nahtlose B2B-Integration.
Die KI Schulung Servicemitarbeiter zeigt, wie du dein Team auf diese neue Technologie-Landschaft vorbereiten kannst. Auch die Kundenservice Automatisierung mit KI spielt in diesem Stack eine zentrale Rolle.
Fazit: Dein Weg zum intelligenten B2B-Shop
Der Wettbewerb um B2B-Kunden wird 2025 nicht mehr über den Preis allein entschieden, sondern über die Prozesskosten und die Beratungsqualität. Ein Magento-Shop, der nur als digitaler Katalog fungiert (Level 1), wird gegen Plattformen verlieren, die als intelligenter Partner agieren (Level 3). Die Investition in KI Kundensupport zahlt sich dabei schnell aus.
| Bereich | Standard Magento Store | KI-Optimierter B2B Store |
|---|---|---|
| Suche | Findet Produkte nach Name/SKU | Findet Lösungen für technische Probleme |
| Support | Reaktiver Chatbot / E-Mail | Proaktiver KI-Consultant mit Fachwissen |
| Bestellung | Manuell durch Einkäufer | Teilautomatisiert durch Bedarfsanalysen |
| Daten | Silos (Shop getrennt von ERP) | Integriertes Ökosystem (Shop + ERP + PIM + KI) |

Häufig gestellte Fragen zu Magento B2B Features
Magento Open Source bietet grundlegende E-Commerce-Funktionen, aber keine nativen B2B-Features wie Company Accounts, Shared Catalogs oder Quote Management. Diese sind ausschließlich in Adobe Commerce (früher Magento Commerce) enthalten. Für professionelle B2B-Shops ist Adobe Commerce daher die richtige Wahl.
Für den DACH-Markt sind neben den Standard-Features wie Firmenkonten und individuellen Katalogen besonders wichtig: Rechnungskauf-Integration mit Bonitätsprüfung, DSGVO-konforme Datenschutzeinstellungen, korrekte Preisauszeichnung (zzgl. MwSt.), die Button-Lösung für rechtssichere Bestellabschlüsse und exakte Lieferzeitanzeigen.
Die Integration erfolgt typischerweise über eine API-Schnittstelle zwischen deinem Shop und der KI-Lösung. Wichtig ist, dass die KI Zugriff auf deine Produktdaten (idealerweise aus einem PIM) hat. Der KI-Layer sitzt dann zwischen dem Kunden-Frontend und dem Produktkatalog und übersetzt Kundenanfragen in passende Produktempfehlungen.
Die Kosten variieren stark je nach Umfang. Die Adobe Commerce Lizenz startet bei etwa 22.000 USD jährlich. Hinzu kommen Implementierungskosten für Anpassungen, ERP-Integration und eventuelle Drittanbieter-Module. Eine vollständige B2B-Implementierung mit allen Features liegt typischerweise zwischen 50.000 und 200.000 EUR.
Ein Standard-Chatbot arbeitet mit statischen Skripten und beantwortet vordefinierte Fragen. Ein KI-Consultant hingegen greift auf Live-Produktdaten zu, versteht technische Spezifikationen, kennt Kompatibilitäten und kann kontextbezogene Empfehlungen geben. Er kann beispielsweise die Frage Welches Ersatzteil passt zu meiner Maschine? beantworten, während ein Chatbot nur auf FAQ-Seiten verlinken kann.
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