Was kostet ein Chatbot wirklich? Die schnelle Antwort
Die Kosten für einen professionellen Chatbot in Deutschland liegen im Jahr 2026 typischerweise zwischen 500 € und 2.500 € monatlich für ausgereifte SaaS-Lösungen, zuzüglich einmaliger Einrichtungsgebühren, die je nach Komplexität zwischen 2.000 € und 15.000 € variieren können. Laut feedbax.de können Enterprise-Projekte sogar sechsstellige Summen erreichen. Lime Technologies und moin.ai bestätigen diese Preisspannen für den deutschen Markt.
Doch diese Spanne ist riesig. Warum? Weil der Markt mittlerweile strikt zwischen zwei Kategorien unterscheidet, die völlig unterschiedliche Ziele verfolgen und entsprechend unterschiedliche Investitionen erfordern.
- Kosten-Sparer (Support-Bots): Diese Bots sollen Tickets abfangen und Personalkosten im Service senken. Sie arbeiten als Kostenstelle und werden am gesparten Geld gemessen.
- Umsatz-Treiber (Produktberatungs-Bots): Diese Bots agieren als digitale Verkäufer, integrieren sich tief in Produktdaten (PIM) und haben das Ziel, den Warenkorbwert zu steigern. Sie sind Profit Center.
Wer nur auf den Chatbot Preis schaut, vergleicht Äpfel mit Birnen. Ein Baukasten-Bot für 50 € im Monat kann einfache FAQs beantworten, wird aber niemals komplexe KI-Produktberatung steigert Conversion leisten können – etwa die Frage 'Welcher Skischuh passt zu meinem breiten Fuß?'. In diesem umfassenden Artikel schlüsseln wir die Chatbot Kosten detailliert auf, decken versteckte Preistreiber auf und zeigen, warum ein teurerer Bot am Ende profitabler sein kann als eine günstige Lösung.
Die 3 Preismodelle im Überblick: Baukasten vs. SaaS vs. Enterprise
Um die Frage 'Was kostet ein Chatbot?' seriös zu beantworten, muss man die Technologiestufe betrachten. Der Markt teilt sich 2026 in drei klare Segmente, die sich fundamental in Leistung, Integrationstiefe und natürlich den Chatbot Preisen unterscheiden.
Vergleichstabelle: Chatbot Preise und Leistungen 2026
| Merkmal | Baukasten / DIY | Professional AI (SaaS) | Enterprise / Custom |
|---|---|---|---|
| Preisspanne (mtl.) | 0 € – 100 € | 500 € – 2.500 € | Ab 5.000 € + |
| Setup-Kosten (einmalig) | 0 € (Selbstbau) | 2.000 € – 15.000 € | 30.000 € – 200.000 € |
| Technologie | Regelbasiert (Wenn-Dann) | NLP & Generative AI (RAG) | Maßgeschneiderte LLMs |
| Fokus | Einfache FAQs, Navigation | Support-Automatisierung & Sales | Komplexe Konzernprozesse |
| Daten-Integration | Keine / Manuell | PIM, Shop-System, CRM | Legacy-Systeme, SAP |
| Wartungsaufwand | Hoch (Manuelle Pflege) | Mittel (AI-Training) | Hoch (Interne IT nötig) |
| Typische Anbieter | ManyChat, Tidio (Basic) | moin.ai, Userlike, Cognigy | IBM Watson, Custom Dev |
1. Das Einsteiger-Modell: Baukasten und Regelbasierte Bots
Im Preissegment von 0 € bis 100 € monatlich finden sich Lösungen, die oft der Einstieg für kleine Unternehmen sind. Sie basieren auf starren Entscheidungsbäumen mit Button-Klick-Logik, bei der jede mögliche Nutzerantwort vorab definiert werden muss.
- Vorteil: Extrem günstig und schnell selbst aufgesetzt. Keine Programmierkenntnisse erforderlich.
- Nachteil: Der Bot ist im Kern unintelligent. Er versteht keine freie Sprache. Sobald ein Kunde eine Frage stellt, die nicht exakt im Skript steht – etwa 'Ich suche was Rotes für den Sommer' – scheitert der Bot und führt den Nutzer in eine Sackgasse.
- Kosten-Falle: Die monatlichen Gebühren sind niedrig, aber die Opportunitätskosten sind hoch. Frustrierte Kunden verlassen die Seite, weil der Bot sie nicht weiterbringt. Der scheinbar günstige Bot kostet dich also versteckt Umsatz.
2. Der Standard: Professional AI und SaaS-Lösungen
Im Bereich von 500 € bis 2.500 € monatlich findet die Musik für den Mittelstand und ambitionierte E-Commerce-Player statt. Anbieter wie moin.ai, Userlike oder Cognigy laut Lime Technologies bieten Plattformen, die Natural Language Processing (NLP) und zunehmend Generative AI mit GPT-4 Integrationen nutzen. Diese Lösungen bilden das Fundament für KI im Kundenservice im modernen E-Commerce.
- Leistung: Diese Bots verstehen Kontext, Tippfehler und Synonyme. Sie können über APIs an Shop-Systeme wie Shopify oder Shopware angebunden werden und liefern präzise, kontextbezogene Antworten.
- Preismodell: Meist eine monatliche Lizenzgebühr (Base Fee) plus volumenabhängige Kosten pro Conversation oder pro API-Call.
- Warum der Preissprung? Du zahlst hier nicht nur für die Software, sondern für die Infrastruktur (Server, Datenschutz, LLM-Token-Kosten) und die Integrationstiefe, die echte Produktberatung erst möglich macht.
3. Die Königsklasse: Enterprise und Custom Development
Großkonzerne mit extrem spezifischen Anforderungen – etwa Banken mit On-Premise-Hosting-Zwang oder tiefen SAP-Integrationen – lassen oft individuelle Lösungen bauen. Laut xmethod.de verlangen Agenturen hier Stundensätze zwischen 100 € und 200 €. Ein Projekt kann leicht sechsstellige Summen erreichen, wie decode.agency bestätigt.
Wichtiger Trend: Immer mehr Enterprise-Kunden wechseln von teuren Eigenentwicklungen zu flexiblen SaaS-Lösungen der Kategorie 2, da diese durch No-Code-Ansätze schneller anpassbar sind und keine interne IT-Abteilung für die Wartung benötigen.

Wovon hängen die Chatbot Kosten wirklich ab?
Wenn du Angebote einholst, wirst du feststellen, dass die Chatbot Preise stark variieren. Das liegt selten an der Gier der Anbieter, sondern an vier technischen Faktoren, die den Aufwand bestimmen. Diese Kostentreiber zu verstehen ist essenziell, um das richtige Budget zu planen und verschiedene Chatbot Arten richtig einzuordnen.
1. Intelligenz-Level: Skript vs. NLP vs. Generative AI
Das Gehirn des Bots ist der größte Kostenfaktor und bestimmt maßgeblich, was dein Chatbot tatsächlich leisten kann. Die Unterschiede sind fundamental:
- Skript-Bots: Kosten fast keine Rechenleistung. Die Logik ist simpel: Wenn Button A geklickt wird, zeige Text B. Keine echte Intelligenz.
- NLP (Natural Language Processing): Erfordert Training von Intents (Absichten). Ein Bot muss lernen, dass 'Wo bleibt mein Paket?' und 'Lieferstatus?' das Gleiche bedeuten. Dieses Training kostet Zeit (Setup) und Lizenzgebühren.
- Generative AI (RAG - Retrieval Augmented Generation): Das ist der Standard für 2026. Der Bot nutzt ein LLM wie GPT-4o oder Claude, um Antworten dynamisch zu formulieren, basierend auf deiner Wissensdatenbank.
2. Integrationstiefe: Support-Bot vs. Sales-Bot
Hier entscheidet sich, ob dein Bot ein Kostenfaktor oder eine Umsatzmaschine ist. Die Integrationstiefe macht den entscheidenden Unterschied zwischen einem digitalen FAQ-Beantworter und einem echten AI-Produktberater im Shop.
- Level 1 (Support-Fokus): Der Bot kennt nur Textdokumente – FAQs, AGBs, Hilfe-Artikel. Er kann Fragen beantworten wie 'Wie hoch sind die Versandkosten?'. Die Integration ist billig (PDF-Upload), aber die Beratungsfähigkeit stark limitiert.
- Level 2 (Sales-Fokus): Der Bot ist mit deinem PIM (Product Information Management) oder Shop-System verbunden. Er weiß in Echtzeit: Ist Artikel XY in Größe 43 verfügbar? Welche Alternativen gibt es? Welches Zubehör passt dazu?
Diese Schnittstellen (APIs) müssen gewartet und konfiguriert werden. Das treibt die Setup-Kosten (oft 5.000 €+), ermöglicht aber erst die Produktberatung, die echten Umsatz bringt. Laut moin.ai ist genau diese tiefe Integration der Schlüssel zu messbarem ROI.
Fokus auf Ticket-Deflection, KPI: gesparte Support-Zeit
Fokus auf Beratung & Verkauf, KPI: Conversion Rate
Einmalige Investition für Echtzeit-Produktzugriff
3. Kanal-Kosten: Die WhatsApp-Falle verstehen
Viele Unternehmen vergessen, dass der Kanal selbst Geld kosten kann. Ein Web-Chatbot auf deiner Seite verursacht keine Portokosten. Ein WhatsApp-Chatbot hingegen schon – und diese Kosten können erheblich sein. Bevor du KI-Chatbots im Marketing über WhatsApp einsetzt, solltest du diese Kostenstruktur genau verstehen.
Meta (Facebook) hat ein komplexes Preismodell für die WhatsApp Business API eingeführt, das sich 2025/2026 weiterentwickelt hat. Laut brevo.com und chatarmin.com gelten folgende Preise:
- Service-Unterhaltungen: Wenn der Kunde schreibt, ist die Antwort innerhalb von 24h oft kostenlos oder sehr günstig.
- Marketing-Unterhaltungen: Wenn du den Kunden proaktiv anschreibst (z.B. 'Dein Artikel ist wieder da'), kostet das in Deutschland ca. 11 Cent pro Nachricht.
- Utility-Unterhaltungen: Transaktionsnachrichten wie Versandbestätigungen kosten ca. 4,5 Cent pro Nachricht.
4. Traffic und Volumen (MAU)
Fast alle professionellen Anbieter skalieren ihre Chatbot Preise nach Monthly Active Users (MAU) oder Conversations. Diese Staffelung ist wichtig für deine Budgetplanung:
- Bis 1.000 Nutzer/Monat: Oft im Basis-Paket (ca. 500 €) enthalten – ideal für den Start.
- Ab 5.000 Nutzer/Monat: Upgrade auf Business-Pakete nötig (ca. 1.000 € - 1.500 €).
- Tipp: Achte darauf, ob Sitzungen oder Nachrichten gezählt werden. Ein Modell, das pro Nachricht abrechnet, wird bei gesprächigen Kunden (was eigentlich gut ist – es bedeutet intensive Beratung!) schnell zur Kostenfalle.
Versteckte Kosten, über die niemand spricht
In den glänzenden Preislisten der Anbieter fehlen oft Positionen, die dein Budget sprengen können. Diese Hidden Costs solltest du unbedingt einplanen – sie machen oft den Unterschied zwischen einem erfolgreichen Projekt und einer teuren Enttäuschung. Kosten sparen Kundensupport ist nur möglich, wenn du alle Kostenfaktoren kennst.

1. Der Human-in-the-Loop Aufwand
Ein KI-Chatbot ist nie fertig. Er ist wie ein neuer Mitarbeiter, der eingearbeitet werden muss – mit dem Unterschied, dass diese Einarbeitung nie wirklich endet. Wer die internen Ressourcen unterschätzt, erlebt böse Überraschungen. KI-Mitarbeiter Kundenservice zeigt den realistischen Aufwand.
- Setup-Phase: Du musst nicht programmieren, aber du musst Wissen strukturieren. Wer schreibt die Dialoge? Wer definiert die Tone of Voice? Wer prüft die Antworten? Rechne mit 2-4 Wochen interner Projektarbeit, bevor der Bot live geht.
- Laufende Pflege: Produkte ändern sich. Wenn du eine neue Kollektion launchst, muss der Bot das wissen. Bei einer tiefen Integration (PIM-Anbindung) passiert das automatisch. Bei günstigen Lösungen muss jemand manuell PDFs austauschen oder Antworten umschreiben. Das kostet interne Personalressourcen – rechne mit ca. 2-5 Stunden pro Woche.
2. Agenten-Lizenzen (Seat Pricing)
Ein guter Chatbot übergibt an einen Menschen, wenn er nicht weiterweiß. Das ist richtig und wichtig für die Kundenzufriedenheit. Aber: Die meisten Chatbot-Plattformen (wie Userlike oder Zendesk) berechnen Kosten pro Agenten-Lizenz.
Beispiel: Der Bot kostet 500 €. Aber du brauchst 5 Lizenzen für deine Support-Mitarbeiter, um die Übergaben anzunehmen. Bei 40-80 € pro Lizenz kommen schnell weitere 200-400 € monatlich dazu. Diese Kosten werden in den initialen Angeboten oft vergessen.
3. Onboarding-Gebühren und Setup-Fees
Seriöse Anbieter verlangen eine Setup-Fee – oft zwischen 2.000 € und 5.000 €. Laut moin.ai ist dieses Investment essenziell für einen erfolgreichen Start.
Für Optimierung, Content-Updates und Monitoring
Für jeden Mitarbeiter, der Bot-Übergaben annimmt
Investition in korrektes Setup und Training
Case Study: Kosten vs. Nutzen – Warum teuer oft günstiger ist
Hier liegt der entscheidende Denkfehler vieler Unternehmen: Sie betrachten den Chatbot als Kostenstelle (wie eine Versicherung), nicht als Investition (wie eine Marketing-Kampagne). Dabei zeigt Chatbot KI für Umsatz, dass die richtige Perspektive den entscheidenden Unterschied macht.
Vergleichen wir zwei realistische Szenarien für einen Online-Shop mit 50.000 Besuchern im Monat. Die Zahlen basieren auf typischen Marktdaten und zeigen, warum die reine Kostenbetrachtung in die Irre führt.
Szenario A: Der Sparfuchs mit Support-Fokus
- Ziel: Support-Tickets reduzieren und Personalkosten senken
- Lösung: Einfacher FAQ-Bot (SaaS Basic)
- Kosten: 300 € monatlich
- Leistung: Beantwortet Standardfragen wie 'Wo ist mein Paket?' und 'Wie retourniere ich?'
- Ergebnis: Spart ca. 10 Stunden Support-Arbeit pro Woche (à 25 €)
- Ersparnis: ca. 1.000 € monatlich
- Netto-Gewinn: +700 € pro Monat – solide, aber unspektakulär
Szenario B: Der Umsatz-Booster mit Sales-Fokus
- Ziel: Conversion Rate erhöhen und Warenkörbe vergrößern
- Lösung: KI-Produktberater mit Shop-Integration
- Kosten: 1.500 € monatlich (Software) + 5.000 € Setup (abgeschrieben auf 12 Monate = ~400 €/Monat) = ca. 1.900 € monatlich
- Leistung: Berät Kunden aktiv ('Welches Zelt passt für 3 Personen in Norwegen?'), schlägt Cross-Sells vor ('Dazu brauchst du diese Heringe.')
- Ergebnis Support-Ersparnis: Ebenfalls 1.000 € (da er auch FAQs beantwortet)
- Ergebnis Sales-Uplift: Steigerung der Conversion Rate um konservative 0,5% bei den Nutzern, die mit dem Bot interagieren. Bei 5.000 Bot-Nutzern und 100 € Warenkorb = 25 zusätzliche Sales = 2.500 € Mehrumsatz
- Netto-Gewinn: 1.000 € (Ersparnis) + 2.500 € (Umsatz) - 1.900 € (Kosten) = +1.600 € pro Monat
Das Fazit ist eindeutig: Der teure Bot bringt unter dem Strich mehr als doppelt so viel Gewinn wie die Billiglösung. Der vermeintliche Kostenvorteil des günstigen Bots entpuppt sich als teurer Fehler.
Studien stützen diese Rechnung eindrucksvoll: Unternehmen wie Velux konnten laut moin.ai Studien ihre Conversion Rate im Chat auf bis zu 38% steigern. Andere Case Studies von Lime Technologies zeigen eine Steigerung der Lead-Conversion um 40%. Ein Sales-Bot finanziert sich nicht durch Einsparungen, sondern durch Marge.
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Kostenlos Potenzial berechnenCheckliste: Welches Budget solltest du einplanen?
Damit du nicht mit Kanonen auf Spatzen schießt – oder mit einer Wasserpistole in den Krieg ziehst – hier eine Orientierungshilfe für deine Budgetplanung 2026. Die richtige Investitionshöhe hängt maßgeblich von deiner Unternehmensgröße und deinen Zielen ab.
Profil 1: Start-up und kleines E-Commerce (bis 1 Mio. € Umsatz)
- Bedarf: Entlastung von Standardfragen (Öffnungszeiten, Versand), erste Lead-Erfassung
- Empfehlung: Nutze integrierte Lösungen deines Shop-Systems oder günstige SaaS-Tools als Einstieg
- Budget: 50 € – 300 € monatlich
- Setup: Eigenleistung (DIY) – investiere Zeit statt Geld
Profil 2: Mittelständler und Wachstums-Shop (1 – 50 Mio. € Umsatz)
In dieser Größenordnung macht ein professioneller Bot den Unterschied im Wettbewerb. KI Chatbots E-Commerce bieten hier das größte Potenzial für messbaren ROI.
- Bedarf: Automatisierung von 70-80% der Service-Anfragen, aktive Produktberatung zur Differenzierung vom Wettbewerb, Anbindung an CRM (HubSpot, Salesforce) und Shopware/Shopify
- Empfehlung: Professionelle KI-Plattform (moin.ai, Userlike, Chatarmin für WhatsApp)
- Budget: 800 € – 2.000 € monatlich
- Setup: 5.000 € – 10.000 € (einmalig für professionelles Onboarding und Integration)
Profil 3: Enterprise und Konzern
- Bedarf: Höchste Datenschutzanforderungen (Server in DE, ISO-Zertifizierung), Integration in Legacy-IT, Mehrsprachigkeit (20+ Sprachen), Custom AI-Models
- Empfehlung: Enterprise-Suiten oder Custom Development mit dediziertem Projektteam
- Budget: Ab 5.000 € monatlich
- Setup: Ab 30.000 € (Projektgeschäft mit intensiver Beratung)
Support-Entlastung oder Umsatzsteigerung? Die Antwort bestimmt die Investitionshöhe.
Wie viele Nutzer pro Monat? MAU-basierte Preise erfordern realistische Prognosen.
PIM-Anbindung, CRM-Integration? Tiefe Integration kostet mehr, bringt aber mehr.
Agenten-Lizenzen, interne Pflege, Onboarding – mindestens 30% Puffer.
Deep Dive: Warum Produktberatung mehr kostet – aber mehr wert ist
Viele Entscheider zucken zusammen, wenn sie hören, dass eine PIM-Integration (Product Information Management) das Chatbot-Projekt um 5.000 € verteuert. Die Frage ist berechtigt: Warum ist das so teuer, und lohnt sich das überhaupt? Die Antwort liegt in der fundamentalen Unterschied zwischen unstrukturierten und strukturierten Daten.
Ein Standard-Chatbot (Support) arbeitet mit unstrukturierten Daten. Du lädst ein PDF hoch ('Unsere Rückgabefrist beträgt 30 Tage'). Die KI liest das und antwortet. Das ist technisch einfach und funktioniert für FAQ-Szenarien hervorragend. Wenn du KI Chatbots automatisieren willst, reicht das oft aus.
Ein Produktberatungs-Bot benötigt hingegen strukturierte Daten. Er muss Attribute verstehen und vergleichen können – etwa dass Produkt A die Eigenschaft Wasserdicht hat, Produkt B nur Wasserabweisend ist, und Produkt C gerade Ausverkauft ist.
Wenn ein Kunde fragt: 'Ich brauche eine wasserdichte Jacke, die lieferbar ist', muss der Bot eine Datenbankabfrage in Echtzeit machen. Er darf nicht halluzinieren oder veraltete Informationen liefern. Diese Logik erfordert eine technische Brücke zwischen dem Chatbot und deinem Shop-System – das sogenannte Function Calling.
Wer für einen Shopware Chatbot KI diese Integration ausspart, baut nur einen besseren Anrufbeantworter – keinen Verkäufer. Die höheren Kosten für eine echte Shop-Anbindung finanzieren sich durch Conversion Rate Optimierung in wenigen Monaten.

KI im Vertrieb: Chatbots als strategisches Investment
Die Diskussion über Chatbot Kosten verpasst oft den eigentlichen Punkt. Die richtige Frage ist nicht 'Können wir uns das leisten?', sondern 'Können wir es uns leisten, das nicht zu tun?'. KI im Vertrieb ist längst kein Nice-to-have mehr, sondern wird zum Differenzierungsmerkmal im umkämpften E-Commerce-Markt.
Ein strategisch eingesetzter Chatbot ist kein Kostenfaktor, sondern ein Vertriebswerkzeug mit messbarem ROI. Er arbeitet 24/7, hat unendliche Geduld, kennt dein gesamtes Sortiment auswendig und macht nie einen schlechten Tag. Die initiale Investition – ob 500 € oder 2.000 € monatlich – ist im Vergleich zu einem zusätzlichen Vertriebsmitarbeiter ein Bruchteil der Kosten.
Wenn du noch am Anfang stehst und einen strukturierten Einstieg suchst, hilft dir unser Guide KI Chatbot nutzen mit den sechs wichtigsten Schritten zur erfolgreichen Einführung.
Fazit: Billig kauft man zweimal
Die Landschaft der Chatbot Kosten hat sich 2026 massiv gewandelt. Es geht nicht mehr darum, ob du dir einen Chatbot leisten kannst – es gibt Lösungen für jedes Budget. Die entscheidende Frage ist, welche Rolle der Bot spielen soll und welchen ROI du erwartest.
- Suchst du nur einen Türsteher, der nervige Standardfragen abhält? Dann reichen 300 € - 500 € im Monat für eine solide FAQ-Automatisierung.
- Suchst du einen Top-Verkäufer, der 24/7 verfügbar ist, deine Produkte kennt und Besucher in Kunden verwandelt? Dann plane mit 1.000 € - 2.500 € monatlich und einem soliden Setup-Budget.
Unsere klare Empfehlung: Starte nicht mit der Frage 'Was kostet das?', sondern 'Was bringt das?'. Ein Chatbot, der deine Conversion Rate um 0,5% steigert, finanziert sich selbst – egal ob er 500 € oder 2.000 € kostet. Investiere in Integration und Datenqualität, denn eine dumme KI ist am Ende die teuerste Lösung von allen, weil sie deine Kunden zur Konkurrenz treibt.
Zusammenfassung der Kostenfaktoren 2026
- SaaS-Lizenz: 500 € - 2.500 € monatlich – der sichtbare Teil des Eisbergs
- Setup und Onboarding: 2.000 € - 15.000 € (einmalig, essenziell für Qualität)
- Variable Kosten: WhatsApp-Gebühren und KI-Tokens skalieren mit dem Erfolg
- Interne Ressourcen: 2-5 Stunden pro Woche für Pflege und Optimierung
Häufige Fragen zu Chatbot Kosten
Ein einfacher FAQ-Chatbot auf Baukasten-Basis kostet zwischen 0 € und 100 € monatlich. Für kleine Unternehmen mit weniger als 1.000 Website-Besuchern pro Monat reicht oft ein kostenloses Tool oder ein Basis-Paket für 50 € monatlich. Beachte jedoch, dass diese Lösungen keine echte KI nutzen und bei komplexeren Fragen schnell an ihre Grenzen stoßen.
Für einen professionellen KI-Chatbot mit echter Produktberatung und Shop-Integration solltest du mit 1.000 € bis 2.500 € monatlich plus einmaligen Setup-Kosten von 5.000 € bis 15.000 € rechnen. Diese Investition lohnt sich, wenn du mehr als 5.000 monatliche Besucher hast und die Conversion Rate steigern willst. Der Bot kann sich bereits bei einer Conversion-Steigerung von 0,3-0,5% selbst finanzieren.
Die wichtigsten versteckten Kosten sind: Agenten-Lizenzen für Mitarbeiter, die Bot-Übergaben annehmen (40-80 € pro Lizenz monatlich), WhatsApp-Gebühren bei Messenger-Integration (bis zu 11 Cent pro Nachricht), interne Pflegezeit (2-5 Stunden wöchentlich), sowie laufende KI-Token-Kosten bei hohem Traffic. Plane mindestens 30% Puffer auf das Basisbudget ein.
Ja, wenn dein Ziel Umsatzsteigerung statt nur Kostenersparnis ist. Ein günstiger FAQ-Bot für 300 € monatlich spart typischerweise 700 € netto pro Monat. Ein integrierter Produktberatungs-Bot für 1.900 € monatlich kann bei gleichen Rahmenbedingungen über 1.600 € netto bringen – mehr als doppelt so viel. Der entscheidende Unterschied liegt in der Fähigkeit, aktiv zu verkaufen statt nur Tickets abzufangen.
Bei einem reinen Support-Bot liegt die Amortisation typischerweise bei 3-6 Monaten, basierend auf gesparter Arbeitszeit. Ein Produktberatungs-Bot mit Shop-Integration kann sich bei korrekter Implementierung bereits nach 2-4 Monaten amortisieren, da er zusätzlichen Umsatz generiert. Der ROI hängt stark von deinem Traffic-Volumen und dem durchschnittlichen Warenkorb ab.
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